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10.10.2011 

Ungeahnte Geldquellen 

Alle reden vom Energiesparen. Beim Maschinenkauf spielt das in der Praxis jedoch bisher keine große Rolle. Als Josef Eibl sein altes BAZ austauschen wollte, erschlossen sich ihm auf einmal ungeahnte Finanzierungsquellen.

Gleich zwei Maschinen wollte Josef Eibl ersetzen. Seine vor 100 Jahren als Wagnerei in Aham bei Landshut gegründete Schreinerei beschäftigt heute 25 Mitarbeiter und hat sich auf den Innenausbau, den Ladenbau  und die Verarbeitung des Mineralwerkstoffs Varicor spezialisiert. Der Schreinermeister führt das Unternehmen seit 1996 in der vierten Generation. Der Betrieb untergliedert sich in die Abteilungen Schreinerei und Mineralwerkstoff.
     
 

 
Mehr Effizienz, weniger Energie

Alle geplanten Maschinen brachten Energieeinsparpotenziale mit sich: Die vier Meter lange BOF vermeidet mit der Tandembeschickung energiefressende Wartezeiten und mit der fünften Achse Werkzeugwechselzeiten. Außerdem entfallen Winkelgetriebe mit Reibungsverlusten und Abkühlpausen. Die alte Kantenanleimmaschine konnte beim Eckenrunden nur mit elf statt mit 20 m/min fahren. Außerdem musste für jeden Leimfarbwechsel das ganze Becken leergefahren und mit dem neuen Klebstoff wieder aufgeheizt werden. Erhebliche Einsparungen gibt es bei den 20-Millimeter-Anleimern durch den Wechsel von einem stationären zu einem Durchlaufprozess. Außerdem ist die neue Maschine mit einem Riemenoberdruck ausgestattet, was weniger Ausschuss mit sich bringt.

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Bericht aus dds 11/2011. HOMAG dankt dem verantwortlichen Redakteur Georg Molinski.

 
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